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Das wars!

28. Dezember 2017

Wenn man mich fragen würde welches Jahr das beschissenste für mich war würde ich definitiv antworten: 2017! Und wenn man mich anschließend fragen würde in welchem Jahr ich am meisten gelernt habe würde ich antworten: 2017!

Wenn ich auf das Jahr zurück blicke beginnt in mir ein großes Gefühlschaos denn genau so erlebte ich so ziemlich jeden einzelnen Tag in den letzten 364 Tagen. Der Januar war schrecklich, ein Monat der nicht vergehen wollte. Die Tage waren zu lang, die Nächte zu kurz. Stille. Einsamkeit machte sich breit. Ich wusste nicht was ich wollte, wer ich bin. Hatte gerade meine Ausbildung abgebrochen und war ohne Ziele. Ohne Mut. Ohne Hoffnung. Ich lebte in meinen Tag hinein und dachte an übermorgen, gestern und nur nicht an heute. Keine Termine wahr genommen, egal. Mir war alles egal. Und jeden Tag isolierte ich mich mehr.
Der 2. Februar 2017 war so ziemlich einer der entscheidensten Tage dieses Jahr. Ohne Überlegung, ohne nur eine Ahnung zu haben was diese Entscheidung in mir auslösen wird bin ich umgezogen. In ein anderes Bundesland. 500 Kilometer von Zuhause entfernt. Das ist keine Entscheidung die man einfach so trifft, von einer Minute auf die andere. Es sei denn man steckt in einer Situation aus der man nicht mehr heraus kommt und in der einem alles egal wird. Auch man selbst. Alles wieder gerade zu biegen, sich selbst lieben lernen und somit wieder gefallen an dem Leben finden. Und das alles in sieben Monaten. Challenge angenommen, ich ging es an. Ich wollte raus aus dieser Kugel in der nur Hass und Leid war. In der ich eigentlich keinen Ausweg sah. Ihr merkt schon, das war kein gutes Jahr.
Berlin hat mich im Juli beeindruckt und London hat mich vor ein paar Wochen unheimlich fasziniert. Die Welt zu erkunden ist so spannend und ich habe so viele Pläne für das nächste Jahr.
Meine Entscheidung mich an einer Designschule anzumelden war eine der besten dieses Jahr. Nicht wegen der Schule an sich sondern weil ich endlich weiss dass ich das was ich eigentlich schon seit Jahren mache und was mich total interessiert, auch beruflich machen möchte. Ich habe viel zu oft darüber nachgedacht was ich nicht wollte, nicht kann, nicht schaffe. Ich bereue diese Gedankengänge am Ende des Jahres sehr, da sie mich in eine wirklich schlechte Stimmung brachten die mir kein Stück dabei half, mein Leben zu lieben.2017 war zu schwer, zu schrecklich viel zu krass aber auch zu schön.

Dinge passieren nicht einfach. Dinge werden erschaffen. Wer immer nur darauf wartet, dass sich Dinge ergeben, der wartet in der Regel lange. Dein eigenes Schicksal hast nur du in der Hand. Um es in die richtigen Bahnen zu lenken, musst du Verantwortung dafür übernehmen.

 

Gelernt habe ich… Das ich mir nicht zu viele Hoffnungen machen sollte, den Menschen nicht zu sehr Vertrauen kann und das andere mich ganz anders sehen als ich es vielleicht denke. Ich muss auf mich, meine Gedanken und meinen Körper achten. Nur wir drei wissen, was am besten für uns ist. 

Zum ersten mal habe ich… Etwas getan was ich mir sonst nie zugetraut habe, mich auf unbekannte Momente und Dinge eingelassen und Menschen gehen gelassen, die mir nicht gut taten.

Die besten Songs und Serien waren…  in diesem Jahr an Serien definitiv Stranger Things, Prison Break und Pretty little liars.
Meine liebsten Songs zu denen ich tanzte, feierte oder die einfach eine tolle Erinnerung an besondere Momente hervorbringen waren:

                       

                       

Das möchte ich im nächsten Jahr öfter machen… Meine Familie Besuchen, mehr Yoga, mehr Reisen. Mehr von der Welt sehen und neue Entdeckungen machen. Mich öfter den Dingen widmen die mir wichtig sind. Dankbarer sein, glücklicher sein. Ziele setzen und dafür alles geben. 

Und das möchte ich nicht mehr… Ständig zweifeln, Menschen enttäuschen, Ausreden für den Sport finden der mir immer so gut tat und schlechte Noten schreiben. Ich möchte mehr auf mich selber achten, gesund Kochen und auf mein Herz hören, das tuen was ich möchte.

Mein schönstes Erlebnis in diesem Jahr war… Das mein Freund mir meinen Kindheitstraum erfüllt hat und wir zusammen in die Warner Bros. Studios nach London geflogen sind. Für den einen oder anderen klingt das vielleicht komisch aber wenn du schon einmal einen Kindheitstraum hattest dann weißt du sicher wie das ist.

Um unser zukünftiges Leben zu ändern, müssen wir uns von dem Lebensplan lossagen, der unsere Vergangenheit bestimmt hat. Sicherheiten erzeugen Abhängigkeiten und diese verhindern, dass wir unsere morgigen Pläne flexibel gestalten können. Lasse deine Vergangenheit nicht deine Zukunft bestimmen.

 

Ich wünsche jedem von euch einen guten Rutsch in das neue Jahr. Tut das was ihr liebt und vergesst nicht wer ihr seid. Bis nächstes Jahr!

Was hast du besonderes in diesem Jahr erlebt? Was möchtest du auf jeden Fall ändern? Ich freue mich über deinen Kommentar. Falls du Fragen oder Anregungen hast die den Blog betreffen dann schreibe mir doch gerne eine E-Mail (marlena.brinkmann@outlook.de) oder einfach hier in die Kommentarbox. Ach und, vergiss nicht glücklich zu sein!

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  1. Hallo meine Liebe!

    Dein Jahr klingt auch ziemlich durchwachsen. Ich bewundere dich, dass du so weit weg von zu Hause weggezogen bist. (Das steht mir jetzt im Janaur bevor. Zwar keine 500 km, aber trotzdem, haha).
    Und das Lied Thunder habe ich auch in meinem Rückblick. Ich liebe es einfach.

    Ich wünsche dir alles, alles liebe für das neue Jahr und einen guten Rutsch!
    Anna 🙂
    https://wwwannablogde.blogspot.de/

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