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Wie ich es geschafft habe, glücklich zu sein!

5. Oktober 2017

Heute wird es wohl mal wieder Zeit für ein bisschen real-talk. Es geht um etwas, was warscheinlich das größte gut eines Menschen ist. Gesundheit.

Vor einiger Zeit war ich bei H&M und habe ein paar Kleider anprobiert. In der Kabine nebenan waren anscheinend zwei Mädchen die ebenfalls neue Kleidungsstücke anprobierten und sich laut unterhielten, sodass ich und jeder weitere in der Umkleide hören konnte was sie sagten.
„Ich bin so fett! Du siehst in dem Oberteil viel besser aus.“ , „hast du gesehen wie viel XY abgenommen hat? Ich möchte auch so schön sein wie sie!“, „Meine Beine sind so eklig.“ !
Als ich dieses Gespräch verfolgte und dabei meine Kleider anprobierte schaute ich irgendwann in den Spiegel, drehte mich in die verschiedensten Positionen und grinste. Denn ich war glücklich. Glücklich mit mir, und glücklich mit meinem Körper! Selbstverständlich war diese Reaktion allerdings nicht. Noch vor nicht all‘ zu kurzer Zeit hätte ich meine Kleider ausgezogen und wäre gegangen.

Denn zu dieser Zeit war ich noch eine von ihnen. Ich wollte perfekt sein, und konnte es nicht. Wie auch ? Wer ist schon perfekt ? Nicht’s was ich getan habe war gut für meine Ansprüche. Es hat eine lange Zeit gedauert bis ich zu der Erkenntnis kam, das es absolut schwachsinnig ist immer nur das schlechte in mir zu sehen. Es geht einem selber dabei immer schlechter und kann zum psychischen Tiefpunkt führen. Ein Zustand in dem sich keiner befinden möchte.

„sich selbst lieben lernen ist eine Lebensaufgabe“

 

Egal was andere sagen oder denken, man sollte niemals aufhören sein Selbstwertgefühl zu „pushen“.  Selbst wenn du dich komplett akzeptierst, dich so liebst, wie du bist, wirst du sehr wahrscheinlich immer mal wieder stolpern. Stolpern über Situationen, über Worte, über ein paar Kilo mehr auf der Waage. Deshalb ist es so wichtig, dass Du dran bleibst. Lächel jeden Tag in den Spiegel, schau dich an und entdecke das besondere an dir! Sage dir selbst nette Worte, egal wie bescheuert das vielleicht klingt. Egal, ob du dir dazu gratulierst, dass du es geschafft hast, früh aufzustehen. Ob du Deine Augen besonders gerne magst oder wie gut du mit einer schwierigen Situation umgegangen bist. Alles positive ist erlaubt und alles, was Dich zum Lächeln bringt.

Eine tolle Übung ist es, 10, 20 oder 30 Dinge in ein Tagebuch zu schreiben!

Irgendwann fing ich an, auf meinen Körper zu achten. Damit meine ich nicht den Beginn von unzähligen Diäten sondern ich achtete darauf, was er mir sagt, wann ich Hunger hatte oder Durst. Ich versuchte meinen Körper zu entgiften und schaffte es auch so mich Schritt für Schritt von innen wohler zu fühlen.

Es ist übrigens überhaupt nicht schlimm alleine zu sein. Früher dachte ich immer, wenn ich alleine bin ist das ein Zeichen dafür das ich keine Freunde habe und jeder sich gegen mich stellt. Mittlerweile sehe ich die Zeit in der ich alleine bin als eine Zeit in der ich völlig entspannen kann. Ich lese ein Buch, mache Yoga, trinke einen Tee oder sitze manchmal auf der Couch und schaue eine ganze Staffel auf Netflix. Wie toll es manchmal sein kann alleine zu sein, zeigt die Künstlerin  Yaoyao Ma Van As in ihren Illustrationen. Fast jeden Tag veröffentlicht die 34-Jährige aus Los Angeles ein Bild. Jede Illustration der Künstlerin erzählt eine andere Geschichte, doch alle haben eins gemeinsam: Die Protagonistin ist jedes Mal ganz alleine.

Ich vergleiche mich so oft mit anderen. Ich schreibe bewusst in der Gegenwart, da ich mich leider ab und zu dabei erwische wie ich es immer noch mache. Jeder Mensch hat seine Fehler, genau so wie ich. Die Menschen mit denen ich mich vergleiche sind alle mit etwas unzufrieden. Ich fing an ehrlich zu sein. Zu mir selbst in dem ich mir sagte das ich Fehler habe, sie mich aber doch einzigartig machen und mich andere Menschen doch vielleicht genau deswegen mögen. Aber auch zu den Menschen in meiner Umgebung. Ehrlichkeit und Redlichkeit ist für mich einer der wichtigsten Punkte glücklich zu sein. Solange ich zu meinen Freunden und meiner Familie ehrlich bin und mich an die Grundsätze halte, ohne mich dabei zu irgendetwas zu zwingen, bin ich auch im reinen mit mir selbst.

Wie steht es in der Bibel schön geschrieben ? ‚Nächstenliebe‘. Es ist so wichtig in einer gesunden Beziehung und vor allem Ehe rücksichtsvoll mit dem Partner umzugehen. Auch in der Familie und der Gesellschaft ist dieser Punkt sehr wichtig. Und wie hilft mir das dabei, glücklich zu sein ? Ganz einfach. Wer gutes gibt, der bekommt gutes zurück! Damit meine ich nicht ‚Karma‘ sondern den Menschlichen Instinkt. Wer dir mal etwas gutes getan hat, wird dir sicher in Erinnerung bleiben und du wirst dich bemühen ihm etwas gutes zurück zu geben.

 

Danke das du dir die Zeit für diesen Post genommen hast.

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  1. Liebe Marlena, das ist wirklich ein sehr positiver und inspirierender Beitrag. Es hat sehr viel Spaß gemacht Ihn zu lesen. Liebste Grüße – Mona !

  2. Ich kenne diese Gefühle und freue mich diese Tipp’s bekommen zu haben.
    Du hast recht, alleine sein kann wirklich schön sein 🙂
    Liebst – Sarah von Sarahslittleworld

  3. Ein schöner Beitrag! Die Gedanken die die Mädels haben, habe ich an machen Tagen auch, aber nie beim shoppen, sondern an Tagen an denen es mir einfach nicht gut geht. Aber zum Glück sind es nur ein oder zwei Tage im halben Jahr.
    Aber ich denke mal, dass jeder solche Tage hat und an den anderen Tagen, wird es wieder besser, zumindest bei mir 🙂

    Liebe Grüße und ich wünsche dir noch einen schönen Abend!
    magdaeva

    P.s.: Ich habe dir auf deinen Kommentar auf meinem Blog geantwortet 😉

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