Motivation | Selfcare

Die Hoffnung.

7. September 2017

Wir alle machen uns Hoffnungen, die einen mehr, die anderen weniger. Wir hoffen auf eine gute Note. Darauf, dass Deutschland wieder Weltmeister wird, oder einfach – dass es uns in einem Jahr noch so gut geht wie jetzt. Doch was ist das eigentlich, diese Hoffnung ? Was bedeutet sie und vor allem, wie bringt sie uns im Leben weiter ?

Das sagt WikipediaHoffnung ist eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung, gepaart mit einer positiven Erwartungshaltung, dass etwas Wünschenswertes in der Zukunft eintreten wird, ohne dass wirkliche Gewissheit darüber besteht.

Das sagt die Medizin: Hoffnung ist ein grundlegender Antrieb des Menschen. Im normalen Alltag ist sie als Empfindung meist wenig präsent; die Präsenz wächst jedoch mit der Bewusstheit einer Gefährdung für das eigene Wohlbefinden, sei die Gefährdung physischer oder psychischer Natur.

Das sagt die Bibel: Hoffnung bedeutet, auf etwas zu warten, was noch nicht geschehen ist, aber in Gottes Wort ausdrücklich verheißen ist (Rö 8,24.25). „Gesegnet ist der Mann dessen Vertrauen der HERR ist“. Selbst wenn Schwierigkeiten auftreten wird er trotzdem Früchte tragen (Jer 17,7.8). In Bezug auf die Hoffnung des Christen gibt es keine Unklarheiten: sie ist ein sicherer und fester Anker der Seele, weil der Herr selber die Hoffnung ist und Christus ist in ihm die Hoffnung der Herrlichkeit (Kol 1,271. Tim 1,1Heb 6,18.19). Das gesegnete Teil der Hoffnung des Christen ist das Kommen des Herrn und nicht der Tod (1. Thes 4,13-181. Joh 3,2.3).

Klingt alles logisch, oder ? Drei verschiedene Definitionen für ein Wort, welches in unserem Leben eine wichtige Rolle spielt. Drei verschiedene Definitionen die aber doch alle das gleiche aussagen. Aber wie genau bringt uns die Hoffnung im Leben weiter ?
Sie kann schnell verblassen wenn nicht das eintritt, was man sich gewünscht hat. Passiert das öfter, macht man sich irgendwann keine mehr und das kann einen Menschen sehr schnell und heimlich psychisch krank machen ohne das wir es merken. Und dann? Dann gehen wir zu Ärzten die uns einreden wollen, wie schön wir es doch haben.
Was wirklich zählt ist, das wir unsere Hoffnung niemals verlieren. Das ist besonders wichtig, wenn wir uns beispielsweise in einer schweren Lebenskrise befinden. Die Selbstheilungskräfte in unserem Körper werden gefördert und eine positive Erwartungshaltung führt zu positiven Veränderungen im Körper.

„Die Hoffnung aufzugeben bedeutet, nach der Gegenwart auch die Zukunft Preiszugeben.“ -Pearl Buck

Sich Hoffnung zu machen bedeutet also, einen Grund zu haben, etwas zu verändern. Hoffnung ist doch eigentlich die Voraussetzung für eine Veränderung. Allerdings sollten unsere Hoffnungen nicht zu groß sein. Sie sollten realistisch sein, denn wie ich oben schon schrieb -> die Hoffnung geht durch eine Enttäuschung schnell verloren und wir rutschen in ein tiefes Loch.
Es ist wichtig die Realität im Hinterkopf zu behalten, sie aber nicht so weit nach vorne rücken lassen das sie Überhand gewinnt. Das schaffen wir nur, wenn wir uns darin üben und nach und nach vielen Enttäuschungen aus dem Weg gehen.

„Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen“ -Ernst Bloch

Wenn die ersten positiven Effekte da sind, merken wir wie es uns besser geht. Wie unsere Seele entspannter wird und wir uns den wichtigen Dingen des Lebens widmen können ohne Angst zu haben, in die nächste Enttäuschung zu laufen.

Ich möchte euch sagen, nicht alles wird in eurem Leben glatt laufen. Im gegenteil, es werden viele Rückschläge auf euch zukommen und ihr werdet mit vielen Dingen fertig werden müssen. Vielleicht werdet Ihr sogar irgendwann mal das Gefühl haben, das nicht’s was Ihr tut für irgendetwas gut ist und Ihr das alles gemacht habt ohne einen Grund dafür gehabt zu haben. Aber ich kann euch sagen, es gibt Licht an jedem Ende des Tunnels, egal wie lang er ist. Seit glücklich und dankbar für die Menschen die Ihr um euch herum habt.

Schön das du dir die Zeit für diesen Post genommen hast.

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