Selfcare

ich hab‘ nicht und nichts zu verlieren, sondern so viel zu gewinnen

6. September 2017

Eigentlich sollte dieser Post ein weiterer Teil meiner back to school Serie werden, allerdings fühle ich mich nicht so, das ich heute einen anderen Post als diesen online stellen sollte.

In der letzten Zeit fühle ich mich einfach gezwungen. Gezwungen dem social media ‚druck‘ gerecht zu werden und ständig aktiv zu sein und zu posten. Ich fühle mich auf keinen Fall überfordert damit, einmal in der Woche einen Blogpost zu schreiben. Sondern einfach damit dass Ihn genug Menschen lesen. Manchmal habe ich keine Zeit meinen Namen auf anderen Blog’s zu hinterlassen so dass andere auf mich aufmerksam werden. Für einen kleinen Blog wie es meiner ist, ist das nämlich gar nicht so leicht. Aber das kennen sicher einige von euch. Natürlich geht es hierbei um den Spaß bei’m schreiben und nicht darum wer am meisten Follower und Kommentare hat, das weiss ich auch (!!).

Allerderdings frage ich mich manchmal dann doch ob ich nicht lieber wieder für mich alleine schreiben sollte wenn doch eh keiner meinen Blog liest. Was ich mir natürlich auch nur einrede denn das stimmt ja nicht. Ich bin in der letzten Zeit einfach unzufrieden mit allem. Ich habe mir die momentane Situation irgendwie anders vorgestellt. Ich habe mich zu sehr auf etwas gefreut was so in der Art wie ich es mir vorstellte gar nicht in Erfüllung gehen kann. Ich machte mir zu viele Hoffnungen.

Nun fange ich natürlich auch wieder an, an mir selber zu zweifeln, ist das alles meine Schuld ? Mögen die Menschen mit denen ich zu tuen habe meine Art einfach nicht ? Selbstzweifel sind schrecklich. Sie schleichen sich in deinen Kopf und lassen dich komische Dinge denken. Sobald einer neben mir flüstert – redet er über mich. Sobald einer mich anguckt – hat er den Gedanken ich würde hässlich sein. Da man sich einredet das dies andere über einen sagen, denkt man das auch über sich selbst. So liege ich einfach nach der Arbeit oder der Schule den ganzen Nachmittag mit Kopfschmerzen auf dem Sofa und versuche mich mit Netflix abzulenken.

Da hilft auch manchmal einfach kein Beauty-Day oder Yoga mehr. Da hilft dann nur ruhen und Netflix. Wenn überhaupt. Aber dann schreibe ich mit meinen Freunden, und lese einfach ein Buch, ein paar motivierende Sprüche oder Blogposts. Ich versuche mir einzureden das ich doch einfach Glücklich sein kann mit dem was ich habe. Das es privat momentan endlich Bergauf geht.

„..und ich hab‘ noch was, das vergess‘ ich oft, dann muss ich mich neu besinnen, ich hab‘ nicht und nichts zu verlieren, sondern so viel zu gewinnen. Ich hab‘ tausend Gründe zu Lachen und bloß einen zum Weinen und vor allem habe ich einen Grund glücklich zu sein.“

-JULIA ENGELMANN

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  1. Ich bin gerade auf deinen Blog gestoßen und du hast aufgrund deiner Lifestyle Posts definitiv eine neue Leserin!
    Ich versuche es zu vermeiden mich in solchen Gedanken zu verlieren indem ich meinen Tag immer grob durchplane von den Dingen her die ich wirklich machen möchte, mich erfüllen etc.. Da können mich solche Gedanken dann auch nicht von abhalten und ich lasse sie einfach kommen und gehen ohne sie zu ernst zu nehmen.. meistens klappt es ganz gut und es wird immer besser..

    Ich habe selbst auch einen Blog, ich würde sagen ein veganer, lifestyle, fitness, selflove, persönlichkeitsentwicklungs, kreativitäts gedanken Blog.. falls du gerne Posts zu solchen Themen liest freut es mich natürlich ganz doll wenn du mal vorbei schaust 🙂
    Alles Liebe, Lea, http://leachristind.blogspot.com

  2. Hallo meine Liebe!

    Ich kann deinen Struggle, den du beschreibst so gut nachvollziehen. Ich weiß wie es ist, wenn man Dinge tut, von denen man sich viel mehr erwartet hat und letztendlich enttäuscht davon ist. An deiner Stelle würde ich mich wirklich mal hinsetzen und überlegen, ob es alles wirklich das Richtige ist, was du tust, oder ob du dein Ziel auch mit einem anderen Weg erreichen kannst? Denn wie du schreibst, du hast nichts zu verlieren. Die Hauptsache ist, dass du glücklich bist und dass es dir am Ende gut geht. Alles andere ist unwichtig.

    So und nun zu dem zweiten Teil. Ich lese deinen Blog wirklich super gerne! Auch deine Instastorys schaue ich mir immer sehr gerne an. Du wirst so sympathisch und authentisch, wie wenige. Stell alles so auf den Kopf und biege es dir mit deinem Blog so hin, wie du möchtest und am Ende zufrieden bist. Aber nicht vergessen: Du hast denke ich noch viele andere Leser (außer mich) hinter dir, die deine Texte lieben!

    Und rede dir bloß nicht so einen Mist ein, irgendwas sei deine Schuld. Ich bin mir sicher, dass du alles richtig gemacht hast. Sowas wie Fehler im Leben gibt es nicht, denke ich immer. Alles hat seinen Grund und man lernt höchstens dazu. Wenn die Menschen irgendwie über dich reden, sollten sie mal darüber nachdenken, was an ihrem eigenen Charakter falsch ist, denn ich glaube so langsam sind wir in einem Alter, da tut man es wirklich nicht mehr (jedenfalls nicht offensichtlich). Lass dich bloß nicht unterkriegen. Glaube mir, du bist wunderbar so, wie du bist! Fühl dich gedrückt!

    So, das war jetzt wirklich ein langer Text, haha.

    Liebe Grüße und einen schönen Abend!
    Anna 🙂
    https://wwwannablogde.blogspot.de

    1. Liebe Anna, vielen vielen Dank für diesen lieben Text. Ich habe mich wirklich gefreut jedes einzelne Wort davon zu lesen und du hast definitiv die richtigen Worte getroffen!

  3. Hallo liebe Marlena!
    Ich kann deine Gedanken so gut nachvollziehen. Mir geht es da nicht anders. Der Punkt ist nämlich, wer einen Blog schreibt, möchte auch das er gelesen wird. Sonst könnten wir alle nur private Texte schreiben. Es geht aber eben auch darum sich auszutauschen, mit Menschen in Kontakt zu kommen, kreativ zu werden, sich weiter zu entwickeln. Und dafür brauch man Reaktionen. Und wenn man nicht überall aktiv ist, verrät man schnell in Vergessenheit. Und das „Du musst nur alles mit genug Leidenschaft machen, dann kommen die Leser ganz von alleine“ was so gerne propagiert wird -tut mir leid, dass ist einfach für die Katz. Nicht in einer Zeit in der es 93z234 Blogs, YouTube-Kanäle und und und gibt. Man muss erstmal so viele Hindernisse überwunden haben bis das passiert. Aber – gib nicht auf liebe Marlena! Es ist nicht deine Schuld! Mach einfach weiter mit dem was du liebst. Und wenn du mal ein paar Tage nicht aktiv bist, dann ist das okay! Es wird immer Menschen geben, die das hier trotzdem super gerne lesen!!

    Ich wünsche Dir einen wunderbaren Donnerstag!
    Liebste Grüße an Dich! ♥ Saskia von http://www.demwindentgegen.de 

    1. Danke für deine Worte Saskia, es ist gut zu wissen das man nicht die einzige ist die so denkt. Du hast aber einfach recht, es ist nicht immer einfach sich durchzusetzen bei den ganzen großen Blog’s aber solange man liebe Leser hat, reicht auch eine kleine gemütliche Runde 🙂

  4. eine sehr schöner und persönlicher Beitrag liebe Marlena! mich regt so etwas immer zum nachdenken an … ich finde auch, dass es immer nur ein Zugewinn sein kann, über Probleme zu reden oder darüber, was einen beschäftigt 🙂

    wünsche dir einen wundervollen Start ins Wochenende,
    ❤ Tina von http://liebewasist.com

  5. Liebe Marlena,
    ich verstehe zu gut was Du meinst! Man gibt sich sooo viele Mühe für den Blog und fast niemand liest es – das kann wirklich unheimlich weh tun 🙁
    Aber ich hoffe, dass Du weiter die positive Ansicht behalten kannst; Du schreibst toll und mindestens in mir hast Du einen neuen Follower 🙂
    Liebe Grüsse
    Janine von https://www.vivarubia.ch/

  6. Auch wenn ich meinen Blog jetzt schon fast 3 Jahre habe, kenne ich das Gefühl nur zu gut. Da ich das gerne auch irgendwann mal Hauptberuflich machen möchte, ist der Druck noch einmal größer. Was mich besonders ärgert ist, dass ich sehe das viele Leute zwar meine Posts lesen, aber einfach keinen Kommentar hinterlassen. So fühlt man sich und seine Arbeit einfach nicht richtig wertgeschätzt.

    Liebe Grüße, Sophie
    Linsenspiel

  7. Hey, danke für das Teilen deiner Gedanken. Ich habe auch oft das Gefühl, dass sich niemand meine Texte durchliest, aber dann kommen ab und zu Menschen wie du auf meinen Blog und hinterlassen einen netten Kommentar und darüber freut man sich dann schon und bekommt wieder Motivation zu schreiben. Natürlich wäre es schön, wenn mehr Menschen den eigenen Blog lesen würden, aber das bedarf auch viel Geduld und Zeit… Ich rate dir auch, dich nicht verunsichern zu lassen, denn das, was irgendwelche Menschen über dich denken, ist doch nicht wichtig, sondern nur das, was du über dich selbst denkst und das sollte definitiv etwas Gutes sein. Denn es ist doch viel zu anstrengend, dauernd negativ über sich zu denken, stattdessen sollte man versuchen zufrieden mit sich zu sein 🙂

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